Was Sie von Frodo und dem Herrn der Ringe über Marketing lernen können

Bild: Marketing-Held

Das fragt die startbox in Berlin in ihrer ersten Blogparade.

“Nein.” glaube ich und sage ihnen auch gleich, warum. Zuerst zwei weitere Fragen.

  1. Was unterscheidet Gründer von Helden?
  2. Was können Gründer und jeder Unternehmer von Helden wie Frodo (Herr der Ringe) für’s Marketing lernen?

Ich meine, darum geht’s hier schließlich. Um Marketing. Und nicht um Gute-Nacht-Geschichten, oder?

Also, bleiben Sie bei mir.

Die Reise des Helden

Die startbox beschreibt eigentlich die Reise des Helden und nicht den Helden selbst. Die sogenannte Heldenreise war schon immer die Grundlage für jede gute Geschichte. Die alten Griechen schickten Odysseus und zahlreiche Götter auf gefährliche Reisen. Jeder erfolgreiche Holly- und Bollywood-Streifen erzählt eine Heldenreise. Jedes Produkt und jedes Gesicht verkauft sich besser mit einer guten Story. Ich bin Vertriebsunterstützer :) …

Die startbox vergleicht den Schritt ins eigene Unternehmen mit dem Beginn einer Heldenreise und sagt: “Ja, Gründer sind Helden.”, weil…

  1. Der Held bricht auf ins Land der Abenteuer.
  2. Er entdeckt Neues und wagt etwas im Land der Abenteuer.
  3. Er kehrt nach Hause zurück und bereichert das Gewohnte mit dem Neuen.

Klingt zunächst wie eine Existenzgründung:

  1. Der Gründer macht sich selbständig.
  2. Er bietet etwas Neues und versucht, es zu verkaufen.
  3. Er verdient Geld und sein Unternehmen wächst.

Soweit die Theorie. In der Praxis besteht die Heldenreise aus zwölf Etappen anstatt aus drei. Vor dem Aufbruch kommt erst noch der Ruf und dann die Weigerung.

Bevor Frodo das Auenland verlässt, um den bösen Ring zu vernichten, ist ihm der Ring total egal. Er denkt nicht im Traum daran, das gemütliche Auenland zu verlassen. Gandalfbequatscht Frodo so lange, bis dieser schließlich nachgibt. Das nennt man Nötigung. Oder sehe ich das falsch? Frodo wird praktisch gezwungen, sich in Gefahr zu begeben.

Der Held geht nicht freiwillig

Helden machen sich stets unfreiwillig auf den Weg ins Ungewisse. Irgendwelche Umstände und ein gewiefter Laberkopp schicken den Helden fast ins Verderben. So wie unseren armen Freund Frodo. Existenzgründer machen sich – hoffentlich – freiwillig selbständig und haben wenigstens eine ungefähre Vorstellung, wie sie Geld verdienen wollen. Natürlich ähnelt manche Gründung einer Abenteuergeschichte. Aber während die Heldenreise ein Happy End hat, steht am Ende einer abenteuerlichen Gründung die Pleite – Unhappy End.

Und trotzdem:

Die Heldengeschichte ist das beste Marketing-Instrument für Gründer

Steve Jobs gründete Apple aus der elterlichen Garage heraus gegen viele Widerstände. Die eigenen Leute schmissen ihn später raus, als es ihnen mit ihm zu bunt wurde. Jahre später rief Apple Steve Jobs wieder zu sich, um Apple vor der Pleite zu retten. Steve stürzte sich wieder ins Abenteuer. Heute steht Apple besser da, als je zuvor. Und, so traurig wie es ist, der frühe Tod von Steve Jobs macht die Heldengeschichte komplett. In Asien stirbt der Held oft am Ende der Geschichte.

Auch die Entstehungen von Facebook, der Teekampagne oder ALDI klingen wie Abenteuergeschichten. Was genau daran wahr ist…? Wen stört’s? Klingt gut.

Wenn Sie Ihr Unternehmen bekannter machen wollen, schmeißen Sie nicht mit Zahlen, Produkt-Eigenschaften und dem üblichen Marketing-Geschwätz um sich. Erzählen Sie eine Geschichte und machen Sie sich, Ihren Laden oder Ihr Produkt zum Helden einer spannenden Reise.

Schreiben Sie Ihren eigenen Helden-Reisebericht

Nehmen Sie sich zwanzig Minuten Zeit, ein Blatt Papier und einen Stift und beantworten Sie einfach folgende Fragen.

  1. Welches Problem wollten Sie bei der Existenzgründung lösen?

  2. Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie bei der Entwicklung zu kämpfen? Drama, Baby. Drama.

  3. Wie haben Sie es schließlich geschafft? Wer half Ihnen?

  4. Wie können Ihre Kunden von der Lösung profitieren?

  5. Was müssen Ihre Kunden als nächstes tun, um die Lösung zu bekommen?

OK, jetzt sind Sie dran. Erzählen Sie Ihre Geschichte in fünf Sätzen unten in den Kommentaren.

Sie können das… und wir vom Marketingberater-2.0 sind gespannt…

 

Bildquelle:  © Stefan Bayer / pixelio.de

 

Herzliche Grüße aus der Social Media Agentur Berlin,
Ihr Hans Steup

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3 Antworten auf Was Sie von Frodo und dem Herrn der Ringe über Marketing lernen können

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