Was Sie über Corporate Blogs wissen sollten

Wo hingegen die Welt der sozialen Netzwerke einem ständigen Wandel unterlegen ist, bleibt Ihr Corporate Blog der Ruhepol, der nach keinen Nutzungsregeln tanzen muss und auch komplett nach Ihren eigenen Vorgaben gestaltet und betrieben werden kann. Deshalb empfehlen wir den meisten unserer Kunden, die es sich ressourcentechnisch einrichten können, ein solches Online-Tagebuch einzurichten. Sozusagen als Herzstück ihres Social Media Engagements! Doch welche Blog-Formate gibt es und für welche Ziele können Sie konkret damit erreichen?

Ceo-Blogs

Foto E-MailDieses Blogformat beansprucht die Geschäftsleitung für sich. Entweder kommuniziert sie intern mit ihren Mitarbeitern oder auch extern, um Kunden, Lieferanten, Stake-Holdern, Interessenten und Medien ein Sprachrohr zu bieten. Entscheidet sich der CEO für die erste Variante, bloggt er über Standortbesuche, Neuigkeiten, Geschäftsentwicklungen, geplante Investitionen, Unternehmensleitbilder und neue Produkte. Wendet er sich dagegen an ein externes Publikum, kommentiert er meist aktuelle Schlagzeilen, gibt sein Statement zu Branchenentwicklungen oder beantwortet Kundenfragen. Vorteil: Der CEO tritt hier als „greifbare“ Person hinter seiem Unternehmen hervor.

Knowledge-Blogs

Blogs sind natürlich auch sinnvoll als echte Alternative zu Wikis, die üblicherweise im Enterprise 2.0-Umfeld eingesetzt werden. Wobei sich der Mitabeiter bei Wikis erst einmal mit der jeweiligen Synthax auseinander setzen muss, kann er bei einem einfachen gestrickten Blogsystem gleich loslegen. So kann abteilungsspezifisch Wissen zusammgetragen und nach Schlagworten, den sogenannten Tags, kategorisiert werden und mittels der blogtypischen Kommentarfunktionen Diskussionen um meinen Eintrag ausgefochten werden. Als ausgesprochen nützlich haben sich auch die Vernetzungsmöglichkeiten bewiesen. Die Verlinkung auf Videos, E-Books, Dokumente und Studien im Web,  tragen ebenfalls zur effizienten Arbeitskultur mit einem Knowledge-Blog bei.

Service-Blogs

Was noch vor kurzem die Service Hotline oder der FAQChat war, ist heute der Service-Blog. Fragen und Antworten zu bestimmten Diensten oder Services laufen heute im Service-Blog des Herstellers zusammen. So tragen nicht nur die Support-Mitarbeiter zur Lösung des Problems bei, sondern auch andere Besucher der Plattform, die ihre Expertise mittels Kommentarfunktion einbringen können. Man spricht hier mehr oder minder vom customer integrated support. Eine Spin Off des Service Blogs ist der Moblog, gerade bei Produkten die schwer erklärungsbedürftig sind, kann der User visuelle Informationen in seine Problemschilderung mit einbeziehen, indem er Fotos per E-Mail oder MMS einsendet.  Diese können mit samt Lösungsvorschlag nach Rubriken kategorisiert werden. Kunden mit ähnlichen Problem, steht somit eine beachtliche FAQDatenbank mit samt Lösungsvorschlägen zur Verfügung.

Employer-Blogs

Wo hingegen beim CEO-Blog der Chef das Sagen hat, geben beim Employer-Blog die Mitarbeiter den bloggenden Ton an. Dabei berichten sie z.B. in der externen Variante aus unterschiedlichen Abteilungen, um potentiellen Bewerbern einen authentischen Einblick ins Unternehmen zu gewährleisten. Brillant umgesetzt hat dies übrigens der Daimler Blog um Uwe Knaus. Intern kann ein Employer-Blog hervorragend zum Wissensmanagement und zur Projektunterstützung genutzt werden.

Customer-Relationship-Blogs

Einer der meist verbreiteten Typen, ist der CRM-Blog. Mitarbeiter schreiben über das Unternehmen aus ihrer eigenen sichtweise, subjektiv und losgelöst, doch wohlwollend das Corporate Behaviour berücksichtigend. Die Autoren bloggen meist Beiträge über Produkte, Trends, Neuigkeiten und Nützliches. Selbstverständlich reagieren sie mit diesem Organ auch gegenüber Reklamationen und Wünschen, die den Kunden auf dem Herzen liegen. Hierzu möchte ich gern zwei Beispiele nennen, die mit bestem Beispiel voran gehen. Auf dem Frosta-Blog kommunizieren die Mitarbeiter gemäß ihrer Corporate Idendity ihre gesundheitsbewusse Firmenphilosphie nach außen. Mindestens genau so gut, macht es die Chefin Kirstin Walther auf ihrem Saftblog. Offene und ehrliche Kundenkommunikation sowie konstruktives Verbraucherfeedback, laufen hier unverkennbar zusammen.

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Variationen, wie z.B. Kampagen-, Krisen-, Produkt-, Messeblogs et cetera. Doch oben finden Sie zur groben Orientierung zunächst einmal die wichtigsten Kategorien, um gezielt mit Ihrem Blog in die Blogosphäre zu starten!

Bildquelle:  © Rainer Sturm / pixelio.de

 

Herzliche Grüße aus der Social Media Agentur Hamburg,
Sebastian Voss

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4 Antworten auf Was Sie über Corporate Blogs wissen sollten

  • Rebecca sagt:

    Beim Employer-Blog: „Wo hingegen beim CEO-Blog der Chef das Sagen hat, geben geben beim Employer den bloggenden Ton an.“

    Meint ihr da HR? Oder die Mitarbeiter selber?

  • Sebastian Voss sagt:

    Hallo liebe Rebecca,

    das kommt ganz darauf an. Natürlich können Sie die einzelnen Blog-Formen nicht ganz trennscharf von einander abgrenzen. Zum einen kann das Autoren-Team des Employer-Branding Blogs lediglich aus der Personalabteilung stammen. Zum anderen können hier auch die Mitarbeiter zu Worte bekommen, wie eindrucksvoll der Daimler-Blog zeigt.

    Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten!

  • Rebecca sagt:

    Danke, ja 🙂 War nur von Satz selbst etwas irritiert. Da fehlt m.E. ein Wort oder so…

  • Sebastian Voss sagt:

    Hallo Rebecca,

    ich glaube, wir haben aneinander vorbeigeredet. Ich habe die Passage jetzt noch ein bisschen detaillierter ausformuliert. 😉

    Einen schönen Abend!

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